Wo wohnt man im Deutschland am Gesündesten?

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Isidora Paddepüh
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Wo wohnt man im Deutschland am Gesündesten?

Beitrag von Isidora Paddepüh »

Hier kannst du deine Postleitzahl eingeben und sehen, wie gut die Umgebung für deine Gesundheit ist oder auch nicht.


https://utopia.de/wohnqualitaet-deutschland-28132/
Paprika
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Registriert: Fr 6. Mai 2022, 17:39

Re: Wo wohnt man im Deutschland am Gesündesten?

Beitrag von Paprika »

Liebe MCS-kranke Mitbetroffene,

die Utopia-Seite ist nicht von MCS-Kranken und nicht für MCS-Kranke gemacht. Ich bin sehr viel herumgezogen, zwangsweise, in Deutschland, um einen gesunden Ort zu finden. Ich habe ihn noch nicht gefunden. Ich habe zwei meiner langjährigen Orte aus dieser Reise geprüft (Sauerland, Oberallgäu, 1000 m hoch), die Urteile stimmen nicht mit meinen Erfahrungen überein. Wenn der Körper ein sehr feines Messinstrument geworden ist, zum eigenen Leidwesen, urteilt man diesem Messinstrument entsprechend. Was oft nicht bedacht (und erst recht nicht ernsthaft gemessen) wird nach meiner Erfahrung: Pestizideinflüsse, Abdrift von Müllkraftwerken und Kohlekraftwerken, die sehr weit getragen werden können, Belastungen der Luft durch Industrie. Was sehr wichtig wäre für uns, um wirklich objektiv urteilen zu können, sind umfassend erfassende Messinstrumente. Doch woher nehmen? Vielleicht wäre Greenpeace eine Adresse, um Unterstützung und Tipps zu erfragen, zu erbitten. Genauso wäre eine Beratung mit der Deutschen Umwelthilfe bestimmt lohnend. Kennt ihr alle schon das Buch von Dr. Kurt Müller, "Wenn der Staat der Pate ist"? Es ist sehr lesenswert für uns und nicht dick, man kann es gut bewältigen, und es ist voller Informationen, die uns als MCS-Kranke sehr stärken, so erlebe ich es.
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EkelErtl
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Re: Wo wohnt man im Deutschland am Gesündesten?

Beitrag von EkelErtl »

Hallo "Paprika",
endlich mal jemand unter den Mit-Betroffenen, der es ausspricht. Die utopische Flucht ist keine Lösung.
Schön und gut, wenn es draußen einigermaßen auszuhalten ist, einen inneren Zufluchtsort braucht es trotzdem.

Bislang habe ich mit einigen (männlichen) Mit-Betroffenen diskutiert, die allesamt dem Thema des inneren Zufluchtsortes ausweichen und an einer utopischen Ausflucht in die frische Bergluft festhalten anstatt an einer echten Lösung für ein Leben mit MCS in der Realität zu arbeiten.


Ich habe dazu ein nettes Gedankenexperiment: Der große Waldbrand draußen in der Idylle.

Als Hochempfindlicher würde ich jedenfalls berechtigte Todesangst bekommen, wenn die Rauchschwaden auf mich zu kämen, und den großen Waldbrand ohne einen Zufluchtsort auch tatsächlich nicht überleben. :sos:

Mir kommt es so vor, dass die allermeisten Mit-Betroffenen sich damit abgefunden haben permanent mit einer unterschwelligen Todesangst zu leben. Also wirklich, dass wäre mir zu viel Stress in meinem Zustand. Unterwegs habe ich immer die ABC-Maske griffbereit und zuhause könnte ich in meinen Clean Room. Wenn draußen die Welt untergeht, drehe ich meine Lüftung hoch und setze das ganze Haus mit reiner Luft auf Überdruck.


Hallo "Paprika", da wären wir schon zu zweit.
Wir machen es uns draußen schön und drinnen sicher.
Wo ist da ein Widerspruch?
Man geht rein, wenn es sein muss, und raus, wenn es geht. Einfacher geht Leben mit MCS nicht! :bgrins: